
Was haben Essanfälle mit Erschöpfung und den Hormonen zu tun? Viel mehr, als wir alle denken. Die Ernährung zu reduzieren ist nicht immer nur eine Frage des Willens. Dauerstress ist eine hormonelle Reaktion, die über unsere Stressdrüsen, die Nebennieren gesteuert wird. Langjährige Überlastung bringt also auch das Energiesystem des Körpers aus dem Gleichgewicht. Diese Stressdrüsen sind wichtig für den Umgang mit Stress und für die Bereitstellung von Energie. Dauert die Belastung jedoch lange an – zum Beispiel durch anhaltenden Stress, zu wenig Schlaf, seelische Belastungen oder eine Erkrankung – arbeiten die Nebennieren weniger zuverlässig. Dadurch stehen dem Körper diese unterstützenden Hormone nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung. Gleichzeitig bleibt der Energiebedarf hoch, denn lebenswichtige Funktionen wie Herzschlag, Denken, Bewegung und Abwehrkräfte müssen weiterhin aufrechterhalten werden. In dieser Lage sucht sich der Körper einen anderen Weg, um Energie zu bekommen. Essen wird zur wichtigsten äußeren Energiequelle. Besonders Zucker und leicht verdauliche Kohlenhydrate liefern schnell Energie. Sie können Müdigkeit und Erschöpfung kurzfristig überdecken. Deshalb verspüren viele Betroffene häufig Hunger, vor allem auf Süßes oder kohlenhydratreiche Lebensmittel, oder sie haben das Bedürfnis, regelmäßig zu essen, um ein Absinken der Energie zu vermeiden. Wenn die körpereigene Energieversorgung mit Stress- bzw Energiehormonen nicht mehr ausreichend funktioniert, greift der Körper verstärkt auf Energie von außen zurück. Das ist ein sinnvoller Schutzmechanismus, damit der Alltag überhaupt noch bewältigt werden kann. Aber: häufiges Essen und starke Schwankungen des Blutzuckers können den Stoffwechsel zusätzlich beanspruchen und die Erschöpfung verstärken. Es entsteht ein Kreislauf aus Müdigkeit, Hunger und kurzfristiger Energiezufuhr. Frauen trifft dies leider viel stärker und ganz besonders ab ca Mitte 40. Denn dann sinken auch die Sexualhormone ab. Wir müssen also bei der hormonellen Stressachse und vor allem unserem Lebensrhythmus anfangen und nicht mit Intervallfasten.

Ös trogen-Facts: Was viele nicht wissen Östrogene sind echte Multitasker im Körper, denn sie beeinflussen nicht nur den Zyklus, sondern auch Leber, Stoffwechsel und Nervensystem. Leber & Cholesterin Fördern den Abbau von LDL („schlechtes“ Cholesterin) Unterstützen die Bildung von HDL („gutes“ Cholesterin) Sinkendes Testosteron kann das Verhältnis allerdings ebenfalls verschlechtern Wichtig: das Gleichgewicht Nicht nur einzelne Werte zählen, denn entscheidend ist das Zusammenspiel: Niedriges Progesteron bei normalem Östrogen → relative Östrogendominanz → kann das Nervensystem „überaktiv“ machen Mögliche Folgen: - Einschlafprobleme - Unruhiger Schlaf - Nächtliches Grübeln - Mehr Stress durch erhöhtes Cortisol Unterschätzt: DHEA: - Wichtig für Stoffwechsel, Entzündung & Insulinsensitivität - Niedrige Werte wirken sich eher negativ aus Östrogen entsteht auch außerhalb der Eierstöcke Bis zu 10 - 30 % werden schätzungsweise z. B. gebildet durch: - Körperfett - Stress - Insulin - Entzündungen 👉 Fazit: Entscheidend ist nicht nur ein Hormon sondern das Gleichgewicht im gesamten Hormonsystem. Einfach ein Östrogengel auf die Gelenke schmieren, kann zu Beschwerden führen, die man nicht dem Gel zuordnet: Haarausfall, Schlafstörungen, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Histamin, etc. Im Hormondetektivbüro geht es nicht um schnelle Lösungen oder starre Konzepte. - Sondern um dich. - Deine Geschichte. - Und das, was dein Körper wirklich braucht. - Mehr als Hormone. - Mehr als Programme. Eine individuelle Begleitung, die Zusammenhänge versteht und deine Gesundheit wieder tragfähig macht. Wenn du dich in diesen Worten wiederfindest und dir eine fundierte, persönliche Unterstützung wünschst, 👉 „…dann melde dich gerne bei mir.“ Ruf mich an unter: 0151 178 05919 Regina Fischer, Heilpraktikerin für ganzheitliche Hormonbalance und Frauengesundheit

Hashimoto betrifft nicht nur Frauen – auch Männer sind betroffen und Symptome werden leider zu oft noch auf Stress geschoben Hashimoto-Thyreoiditis wird eher als typische Autoimmunerkrankung bei Frauen wahrgenommen. Tatsächlich zeigt sich diese Erkrankung jedoch auch bei Männern. Wird aber vermutlich noch später erkannt als bei Frauen. Ein Grund dafür liegt in der unspezifischen Symptomatik, die häufig anderen Ursachen wie Stress, beruflicher Belastung oder altersbedingten Veränderungen zugeschrieben wird. Typische Anzeichen bei Männern können sein: anhaltende Müdigkeit und reduzierte Leistungsfähigkeit verminderte körperliche Belastbarkeit und Regeneration Gewichtszunahme trotz unveränderter Lebensweise Konzentrationsstörungen („Brain Fog“) Antriebslosigkeit und reduzierte Motivation oftmals auch unspezifische allergische Reaktionen Da diese Symptome schleichend auftreten, bleibt die zugrunde liegende Schilddrüsenproblematik häufig lange unentdeckt. Denn solange die Schildddrüse bzw der Hashimoto entzündet oder überfunktional ist, hat Man(n) ja echte Power. Kippt die Schilddrüse dann aber, wird es unangenehm. Eine frühzeitige und differenzierte Betrachtung der Schilddrüsenfunktion kann dazu beitragen, Zusammenhänge besser zu verstehen und gezielte Maßnahmen abzuleiten. Denn ja, auch Männer können an Hashimoto erkranken und auch bei Männern reicht eine Schilddrüsentablette nicht aus, um die vielen Symptome gezielt abzufangen. Viele Männer scheuen sich tatsächlich, mit mir Kontakt aufzunehmen, weil Hormone ja eher mit Frauen in Verbindung gebracht werden. Aber die Schilddrüse ist halt auch 'Hormone'. Und Hashimoto ist eine Erkrankung aus dem Immunsysstem. Wir arbeiten also gezielt an Ursache und Wirkung. Und die Herren sind gerne eingeladen, sich an meiner Detektivarbeit als Betroffene aktiv einzubringen. Auf Spuren- und Lösungssuche. Damit Hashimoto nicht den Knick in der Karriere einläutet. Das muß nämlich nicht erst soweit kommen. 👉 Für eine strukturierte Einordnung der individuellen Situation kann ein kostenloser Beratungstermin sinnvoll sein: https://calendly.com/praxis-gesundundentspannt/30min
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